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Setelah bencana banjir: Kerusakan akibat tsunami diperkirakan mencapai miliaran

Setelah bencana banjir: Kerusakan akibat tsunami diperkirakan mencapai miliaran

Indonesien, die Malediven und Sri Lanka sind am schwersten von den Folgen der Flutwelle betroffen, die am zweiten Weihnachtsfeiertag vergangenen Jahres zahlreiche Länder um den Indischen Ozean ganz oder teilweise verwüstet hat. Diese drei Länder allein werden mindestens sieben Milliarden Dollar für den Wiederaufbau in den kommenden Jahren benötigen. Zu diesem Ergebnis sind die Weltbank und der Internationale Währungsfonds (IWF) in einer ersten Bestandsaufnahme der durch den Tsunami verursachten Schäden gelangt.

In Indonesien, wo die Zahl der Toten und Vermißten auf 225.000 geschätzt wird und mehr als 425.000 Menschen ihr Obdach verloren haben, sind nach Einschätzung der Washingtoner Institutionen in den kommenden fünf Jahren zwischen vier und fünf Milliarden Dollar für den Wiederaufbau nötig. “Diese Summe beruht auf Kostenschätzungen für den Bau von Häusern, Straßen und Infrastruktur. Eine Abweichung der tatsächlichen Kosten ist möglich”, schreiben Weltbank und IWF. Trotz der großen Zerstörung in der wirtschaftlich bedeutenden Provinz Aceh seien die Folgen der Katastrophe für die gesamte indonesische Wirtschaft aber begrenzt. IWF und Weltbank sagen ein nahezu unverändertes Wirtschaftswachstum in diesem Jahr von 5,5 Prozent oder etwas weniger voraus.

Sri Lanka: Infrastruktur stark beschädigt

Aus wirtschaftlicher Sicht weitaus schlimmer betroffen seien die Malediven. Rund ein Viertel aller Hotelanlagen sei geschlossen, etwa acht Prozent der Fischerboote seien beschädigt. “Viel wird von der Geschwindigkeit des Wiederaufbaus abhängen und davon, wie schnell die Touristen zurückkehren”, heißt es in dem Bericht. Vorsichtigen Schätzungen zufolge wird die Wirtschaft des Landes in diesem Jahr nur rund ein Prozent wachsen, rund fünf Prozentpunkte weniger als vor dem Erdbeben prognostiziert.

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In Sri Lanka, wo mehr als 30.000 Menschen getötet worden seien und noch Tausende vermißt würden, sei auch die Infrastruktur erheblich beschädigt worden. Für den Wiederaufbau, einschließlich einer Verbesserung der Strom- und Wasserversorgung, seien rund 1,6 Milliarden Dollar notwendig, schätzen IWF und Weltbank. Die Wiederaufbaumaßnahmen seien geeignet, die Wachstumseinbußen in Tourismus und Fischfang nahezu auszugleichen. Sri Lanka werde dieses Jahr ein Wachstum von rund 5,25 Prozent erreichen, ungefähr ebenso viel wie 2004 und rund 0,75 Prozentpunkte weniger als die ursprüngliche Schätzung von IWF und Weltbank. In Indien sind die Bestandsaufnahme der Schäden und die Bewertung der Wiederaufbaukosten nach Auskunft der Institutionen noch nicht abgeschlossen. Eine erste Schätzung der Schäden belaufe sich auf ein Viertelprozent des indischen Bruttoinlandsprodukts.